Jetzt wo auch meine Heimat mit schaurigen Feinstaub-Werten überhäuft wird (25 mal überschritten, aber mit den höchsten Werten im Bundesland), widme ich doch mal einen Text diesem Thema, um meinem Ärger etwas Luft zu machen. Tief Durchatmen, es wird alles wieder gut.

So wenig politisch engagiert ich mittlerweile auch bin, um so interessierter bin ich aber an diesem Geschehen, und einer Sache bin ich mir absolut sicher: das aktuell aufgekommene Feinstaub-Problem ist eine Erfindung der Grünen. Allein nur um uns wieder Bange zu machen und wieder Zustimmung zu erhalten.
Warum ich dieser Auffassung bin? Aus ein paar ganz einfachen Gründen:

Die Belastung war schon immer so hoch, wie sie sich jetzt erst herausstellt hat, zu sein. Das Prinzip ist das gleiche wie bei BSE und dem angeblichen menschliche Pendant, der Creutzfeld-Jacob – Krankheit, dem Prionen-Hirnfraß mit einer Inkubationszeit von 30 Jahren; wir haben jahrzehntelang das Zeug gefressen, wieso sollte es was helfen, wenn man nach Bekanntwerden des Problems damit aufhört? Entweder man ist schon prädestiniert, in 20 Jahren als menschliches Gemüse zu enden, oder man frisst nur das entsprechende sein Leben lang, wie es die grünen Geister gerne hätten. Analog dazu: Sollte man just in diesem Augenblick aufhören zu Atmen, wo man es doch sein Leben lang getan hat, um einer potentiellen Erkrankung entgegenzuwirken? Oder sollte man in diesem Moment nicht mehr Autofahren, weil man als Mörder vielleicht gefährlicher lebt?

Messungen haben ergeben, daß die Feinstaub-Belastung in der Stadt die gleiche ist, wie in ländlichen Gegenden, ohne großartig rollenden Verkehr. Das Zeug ist allgegenwärtig, war es immer und das wird auch noch lange so bleiben. Da kann man zappeln wie man will. Man hat nur wieder etwas ausgegraben, was seit Jahrzehnten bekannt ist, und was man jetzt mal wieder verwursten kann, um ein Problem daraus zu schmieden und Meinungen machen zu können. „Feinstaub ist schlecht! – Stoppt den Feinstaub!“ Eine lustige Parole. Natürlich wäre es schon nicht schlecht, wenn der Mist jetzt plötzlich nicht mehr da wäre, allerdings wird das Diesel-Zeugs auch in 5 Jahren noch stinken und Staub produzieren, ob auf den Autobahnen, oder in einem Vorort 30km von hier. Wenn die Messwerte einfach immer annähernd die gleichen sind, macht der unmittelbare Ort des Austoßes die Sache nicht schlechter oder besser. Da können noch 20 Grüne Reglements erfinden, z.B. eine extra Abteilung Autobahnmaut für die Innenstadt für LKWs, um den Durchgangsverkehr niedrig zu halten. Dadurch kommen diese Abgase eigentlich nur allen nochmal extra teurer zu stehen, ändern aber durch ihre durchdringende Verteilung rein gar nichts. Gefahren wird auf Deutschlands Straßen auch in 20 Jahren noch, wenn wir uns alle vermutlich in den heimischen Betten einnässen und vollkoten.

Lächerlich ist die Diskussion bezüglich der deutschen Autohersteller, die jetzt die Schelte abbekommen. So wenig ich für die hiesig ansässige, großkotzige Autoindustrie auch übrig habe, so gut und fortschrittlich ist sie doch, denn, wo die Vorzeige-Franzosen anscheinend einen Rußfilter einbauen mussten um den hohen Rußabstoß des Motors zu kompensieren, um einen einigermaßen erträgliches Maß an Abrußung zu erlangen, so haben das deutsche Hersteller auf Grund ihrer Motoren gar nicht nötig gehabt. Ein moderner Renault rußt im Prinzip jetzt genauso viel, wie ein handelsüblicher Benz ohne Filter. Das gibt sich alles nichts. Das Gejammere ist sinnfrei und hirnlos und alles eine Art von Propaganda der immer noch sehr weit verbreiteten grünen Gesinnung in der EU. Was soll man denn jetzt großartig machen, wenn die Richtwerte überschritten werden? Werden diese denn in Frankreich nicht überschritten mit ihren tollen Rußfiltern, oder hat da einfach noch keiner gemessen, weil sie ja diese tollen Filter haben?

Feinstaub ist ein Fakt und kein akut entstandenes Problem. Und genau deswegen kann man das nicht so angehen, wie man es jetzt versucht. Wir erlassen mal ein Gesetz, was den Feinstaub dazu bringen soll, weniger zu werden. Prima Sache.

Mein Dank, bezüglich dieses Textes, geht an die putzige Kuschelpolitik der Grünen.

Hallo Nachtbuch! 

Wie du weißt, es ist geradezu menschlich, zu verdrängen. Verdrängung klappt bei uns Menschen bestens. Wenn wir etwas nicht sehen oder wahr haben wollen, schaffen wir es perfekt, etwas ganz schnell auszublenden und zu überspielen. Bedrückt und was, gehen wir einen Saufen, oder lenken uns anderweitig ab.
Heute war es mit meinen Arbeiten wieder mal so, daß ich zwar eine gewisse Zeit damit verbrachte, sogar erfolgreich weiterzukommen, aber die siedendheiße Idee, mal wieder einen kurzen Abstecher in die Innenstadt zu unternehmen, nur zu gelegen kam, um die Sachen mal wieder liegen zu lassen.

Es ist nicht das Thema, daß man diese Dinge nicht beenden könnte oder gar erst erledigen wollte. Es ist einfach so, daß man es zu diesen ganz bestimmten Zeitpunkten halt nicht möchte und dafür schaffen wir uns andere, noch so hirnrissige Gründe, um das zu rechtfertigen: Manche rauchen eine und lehnen sich dazu fünf Minuten zurück, andere spitzen unvermittelt ihren Bleistift, der eine geht ohne Anzeichen von Hunger mal kurz in die Küche und schaut sinnlos in den Kühlschrank, wieder andere kredenzen sich dann doch noch eine weitere Tasse Kaffee; mir fällt halt ein Abstecher in die Innenstadt ein.
Hab da auch wieder nicht mehr getan, als Geld auszugeben…

Liebes Tagebuch! 

Gestern mal wieder in der Disse gewesen. Altbekannt; 603qm wie der Laden heißt; ist eigentlich ein Gebäude der Uni, wo auch tagsüber ein Café-Betrieb läuft, aber jeden Abend eigentlich eine Sause stattfindet. Gestern war ne Veranstaltung – ich glaub’ – Drum’n'Base. So schlecht war es gar nicht, außer daß es erstens, mit 8 € Eintritt, viel zu teuer, und zweitens, viel zu voll war. Eine Sardinenbüchse mit Leuten, die alle sich irgendwie bewegten, bzw. aneinander rieben. So wurde das eher zu einer ungemütlichen Veranstaltung und eigentlich zu einem Flop. Meine Ohren piepsen noch – ich hasse es.

Gerade wieder ein paar Seiten der Arbeit gutgemacht. Yipieh. Ein Ende ist absehbar, auch wenn mir grad der noch verarbeitbare Stoff ausgeht. Naja – “und weil’s so schön war, alles nochmal von vorn!” – kann man ja auch praktizieren. Sowas hätte ich aber gerne vermieden und nein, ich werde die Arbeit hier nicht publishen, das wäre zu hart – reicht wenn sich die Dozenten drüber lustigmachen können. ;)

Nachher noch eine Runde einkaufen gehen, dabei geht’s auch zum – genau – WalMart. Ich hoffe inständig, daß ich nichts umtauschen muß, aber das wird bei Kleinkram wohl weniger notwendig sein. Auch musste ich das grad nochmal erwähnen, werde es aber in Zukunft unterlassen – ist ja eher langweilig, wenn ich jeden Samstag von meiner regulären Einkaufstour berichten würde.

Ein Blick – ein Lachen!

Liebe…genau – die Zeit! 

Seit nunmehr 6 Tagen in Folge, hat mein geliebter Dienst für mp3′s aller Art kein News-Update seiner Neueinträge mehr gefahren. Ich mein, soll ich denn jetzt jeden Tag die Einzel-Übersichten von allen Bands abklappern, die mich potentiell interessieren könnten? *beschwer* Näääää! Das würde ähnlich lange dauern, wie bis zum nächsten Update. Ganz großes Tennis! Wenn es eine schlimme Tätigkeit gibt, dann Warten!

Ja, etwas lustiges hab ich heute noch gelesen; musste ich auch erst mal schmunzeln drüber, aber nichts desto trotz freut es mich unheimlich. Wie der Link auf der linken (höhö) Seite zeigt, bin ich DVDs in keinster Weise abgeneigt, und erst recht keinen, die wirklich altes und kultiges Zeug beinhalten. Jetzt kommt der Knaller! Wie ich heute erfahren durfte, erscheint in…in “baldiger Bälde” die Serie MASK. Ich mein, ich hab eine prägende Zeit meines Lebens mit diesem Spielzeug verbracht, nicht weniger hat mir auch diese dazugehörige Zeichentrick-Serie gefallen. Das ist wirklich cool und wird, sofern das auch wirklich released wird, umgehend zugelegt. ;)

Liebes Tagebuch! Welch ein Tag heute!

Ein gar gediegener Tag, dessen Höhepunkte so in etwa zusammenzufassen sind in:
Aufstehen, richtig ordentlich Scheißen und das Tagwerk beginnen. Die äußerst gediegene Dusche am späteren Nachmittag ist natürlich auch noch einer Erwähnung würdig.

So gegen 19 Uhr übermannte mich dann noch der Drang nach Naschwerk, so daß ich spontan per pedes zum WalMart, dem großen US-amerikanischen Aufkäufer der Wertkauf-Kette (lang’ ist’s her *g*), aufbrach. Im Gepäck hatte ich zum Verjubeln eine sogenannte “Shop & Schenk – Karte”.
Die Shop & Schenk – Karte: Seit Kurzem ist es Regel bei WalMart, bei Reklamationen keinen Cent Geld mehr auszubezahlen, sondern das Geld in Form einer mit dem Betrag beladenen Shop & Schenk – Karte auszuhändigen, mit der man dann in Zukunft an gleicher Stelle auch wieder bezahlen kann. Jedenfalls erklärte mir das letztens eine unfreundliche Frau an der sogenannten Information. Nicht, daß man für irgendwelchen Schund, den man erst gekauft hat, gerne sein Geld wieder Bar auf der Kralle hätte, nein, jetzt darf man auch wieder zu WalMart rennen, um doch noch sein Geld ausgeben zu dürfen.
Jedenfalls hatte ich so eine wunderbare mit Geld beladene Shop & Schenk – Magnetkarte bei mir, was in der Form ja beim Konzern kleben geblieben ist. Nur weg damit! Ich machte ein paar Schritte durch den Markt, auf der Suche nach irgendwelchen Waren, die vielleicht meine Neugier wecken könnten. Ein paar Blicke später jedoch realisierte ich, daß es nichts Neues und nichts Interessantes gab. Was wollte ich noch gleich? Taschentücher, Gummibärchen, ‘nen Beutel Aufbackbrötchen von Golden Toast, ‘ nen kleinen Packen Würstchen und ein paar Kekse und – oh ja – Schokolade. Alles wurde in einen schnell abgegriffenen Milchkarton geschmissen und schlendernderweise etwas unpässlich durch den WalMart getragen. Schließlich landete ich an der Kasse, die so um viertel vor 8 schon recht leer war, so daß ich meinen Kram sogleich auf das Band befördern konnte. Ich zückte noch vor dem Bezahlvorgang schnell die leicht verhasste Shop & Schenk – Karte, um das Geld zu benutzen – man hätte es ja fast vergessen. Doch was mir dann blühte, war noch weit schlimmer, als ich es mir in meinen wildesten Träumen hätte vorstellen können. Nun, der Endbetrag wurde korrekt verrechnet mit den atemberaubenden € 6,70 der Karte, keine Frage, während ich jedoch leicht hektisch begann die Waren in Taschen zu verfrachten, drückte mir die Frau an der Kasse einen kurzen, aber leider nicht weniger schmerzfreien Vortrag über diese gar unfassbare Shop & Schenk – Karte ins Ohr: Man könnte sie jetzt so wieder mitnehmen und jeder Zeit auch wieder aufladen lassen, was an jeder Kasse und sogar überall in Deutschland ginge. Als ich dann leicht panisch versuchte die zweite Tasche zu entfalten, um zu verhindern, daß die letzten Artikel diese leicht vom Tag angeranzte Endrutsche herabgleiten, und zu diesem Zwecke den Kram hinreichend schnell wegpacken wollte, wurde mir dann jene ja grandiose Shop & Schenk – Karte wieder in die Hand gedrückt, ich dürfe sie jetzt wieder mitnehmen und könne ihre umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten ausprobieren. Da stand ich nun mit meiner Karte, die nun nicht mehr wert war, als das Plastik aus dem sie besteht.
Man kann sie wieder aufladen und obendrein auch noch überall hin mitnehmen! Wer hätte das gedacht? Eine grandiose Shop & Schenk – Karte, nicht wahr? Damit kann man Shoppen, aber man kann damit sogar auch Schenken (wie auch immer das gehen soll) – zwei in einem – genial! Mir könnte ich sie in jedem Fall schenken. Vielleicht kann man sie sogar wegschmeißen und keinen juckt’s?
Oder mal schauen, ob ich mit der Karte vielleicht noch jemandem ‘ne Freude machen kann.

Ich ließ sie schweigend wieder in der Hemdtasche verschwinden.

Was mach’ ich jetzt damit? Nun, nicht daß ich das Ding eigentlich behalten möchte. Ich muß es halt darauf anlegen, daß ich auch in Zukunft potentiell noch einige von diesen Kärtchen bekomme, weil ich da sicherlich auch mal wieder was umtauschen muß.
Einen faszinierenden Aspekt jedenfalls hatte diese Sache heute: Der Vortrag von der Frau an der Kasse in allen Ehren, aber selbst um viertel vor 8, kurz vor Feierabend, noch mit einer solchen Überzeugung über dieses kleine Teil aus Plastik zu referieren, ist eine wahre Leistung.

So, nun hab’ ich mich an dem Süßkram wieder mal sattgefressen und mittlerweile klingen die Blähungen vom Sauerkraut von gestern an.

Liebes Ta.. Nachtbuch!

Jetzt hab ich mir grad noch 2/3 Seiten für meine Arbeit aus dem Ärmel geschüttelt und bin – ein Blick auf die Uhr verrät alles – doch ziemlich müde. Ich bin mir halt nicht sicher, ob ich mich über das bißchen Text freuen sollte oder mir ob meiner eigenen Faulheit abermals in den Arsch beißen möchte. Jedenfalls geht es voran, das ist schon mal nicht schlecht, auch wenn es bisher schon viel zu lange dauert.

…und wenn ich mit dem Ding fertig bin, dann weiß ich auch wovon es handelt.